Es ist Sonntagabend in Chemnitz und bei einer Kirche hat gerade ein Flüchtlingscafé mit vielen Angeboten die Türe geöffnet. Leute treten ein um einen Kaffee zu erhalten. Sprachunterricht und Diskussionen, und auch Bibelstunden finden statt.

Kürzlich war Chemnitz in der Nachrichten wegen des Protests von Rechtsradikalen gegen Migranten und Flüchtlinge, aber diese Kirche will nur die Liebe Gottes zeigen, und versucht, die Neuankömmlinge zu integrieren.

Gemeindemitglieder haben absichtlich Flüchtlingen und Migranten die Hand ausgestreckt; sie sind persönlich zu ihrem Häuser gegangen undladen zu einem Gottesdienst oder zum Café ein. Es fällt vielen schwer, dem Format der deutschsprachigen Gottesdienste zu folgen.   Es wird ihnen Freundschaft angeboten und die Chance, mehr über Gott zu lernen, zu erfahren und es zu genießen. Einige wollen tatsächlich getauft werden!

Es ist schön zu sehen, wie normale Menschen aus der Gemeinde  ihre Hände fürFreundschaft und Hilfe zu Flüchtlingen ausgestreckt. Im Gottesdienst, sitzen sie mitten unter den Migranten und helfen ihnen, die richtige Seite des Liederbuches aufzuschlagen oder der richtige Bibelvers zu finden. Beim Café  gibt es zwei Sprachgruppen – eine für Arabisch und die andere für verschiedene Leute aus Afrika – und sie verbringen Zeit miteinander beim Bibellesen, Diskussionen und Fragen.

Hier sind die Flüchtlinge frei. Hier können sie ihre Fragen über die Gute Botschaft von Jesus ungehindert stellen.

Gott ist am Arbeiten im Herzen der Flüchtlinge, Migranten und Einheimischen. Aber Er benützt uns als Werkzeuge für seine Arbeit. Möchtest Du mit uns beten und aktiv werden?