Weltweit sind rund 40 Millionen Menschen von moderner Sklaverei betroffen. Etwa die Hälfte von ihnen sind Zwangsarbeiter, die ohne Bezahlung arbeiten. Flüchtlinge und illegale Einwanderer in den USA und Europa sind besonders anfällig.

Sarah Scott Webb und Karine Woldhuis von SIM USA haben ein neues Programm mit dem Titel „für die Freiheit“ vorgeschlagen. Das Projekt zielt darauf ab, Menschenhandel und moderne Sklaverei zu bekämpfen.

38% der 40 Millionen sind Frauen, die zwangsverheiratet waren – vor allem in China, wo die Ein-Kind-Politik zu Frauenmangel führte. Frauen aus Thailand und Kambodscha werden nach China gezogen, unter Druck gesetzt und misshandelt.

Weitere 12% der 40 Millionen Menschen werden sexuell ausgebeutet. In deutschen Bordellen gibt es beispielsweise mehr als 300.000 Frauen afrikanischer oder osteuropäischer Herkunft.

Andrew Howes, der stellvertretende Direktor von #HowWillTheyHear-Partner DMG, erklärte: „Wir möchten gemeinsam mit unseren Partnern herausfinden, wo die Ursachen des Menschenhandels und der modernen Sklaverei liegen, wie Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden, um gefährdeten Personengruppen zu helfen und wie wir können Wege finden, um den Opfern zu helfen, ihre Unabhängigkeit zu erlangen. Wir möchten aufzeigen, informieren, Christen sensibilisieren und Arbeitnehmern die Möglichkeit bieten, Menschen durch Projekte zu helfen und durch den Glauben an Jesus Hoffnung zu geben.

Es gibt viele Möglichkeiten – mit SIM, DMG oder einem anderen #HowWillTheyHear-Partner. Füllen Sie dieses Platzierungsformular aus und wir setzen uns mit Ihnen in Verbindung.

Es gibt viele Projekte mit schutzbedürftigen oder von moderner Sklaverei betroffenen Menschen. Einige davon sind unten aufgeführt.

Ein Projekt, das in Bologna (Italien) mit Flüchtlingsfrauen zusammenarbeitet, die unter Prostitution geraten sind.

Unterstützung eines Projekts in Italien, das sich auf Osteuropäer konzentriert, die in den Innenstädten betteln müssen.

Unterstützung junger Frauen in Bangladesch, die Prostitution durchgemacht haben, und um ihren Kindern Schulunterricht zu geben.

Kontakt zu Mädchen aus Indien, die aus Bordellen gerettet wurden, um Kunsttherapie, Ausbildung, Grundarbeit und Traumaberatung zu erhalten.

Unterstützung ländlicher Familien in Peru, damit sie ihre Kinder nicht in die Städte zu Hausarbeit schicken müssen – viele dort werden missbraucht und misshandelt