Internationale Mitarbeiter sprechen oft von scheinbar zufälligen Begegnungen, die gottgegebene Gelegenheiten waren, seine Liebe mitzuteilen. Ein Mitarbeiter unserer Partnerorganisation TEAM erzählte uns von einem dieser Treffen.

John ging nach Hause, als er den dünnen, jungen Wertstoffsammler sah, der einen Abfalleimer durchsuchte, um Papier oder Pappe oder Plastik zu finden. Es gehört zu den elendsten Beschäftigungen der Stadt, die normalerweise von armen Ausländern aus benachbarten Ländern unternommen werden.

Das Gesicht des jungen Mannes war gealtert wegen der Schmerzen und schrecklichen Erfahrungen, die er durchlebt hatte. Als John nach Hause ging und still zu Gott betete, beschloss er anzuhalten und darauf zu warten, dass der junge Mann in seine Nähe kam.

Als sich der junge Mann näherte, versuchte John ihm zu sagen, dass er bei ihm zu Hause etwas recyceln konnte. Er zeigte den Weg zu ihrem Haus.

Der junge Mann sah verlegen aus, dass John neben ihm ging. Als sie auf ihre Heimatstraße einbogen, sah ein älterer Mann, der eine Art Wächter ihrer Straße war, sehr besorgt aus, als er John mit dem jungen Mann gehen sah.

Diese Angst und Sorge ist der normale Empfindung dieser Arbeiter. John sprach kurz mit dem älteren Mann, weil er dachte, der junge Mann würde wegen ihm davonlaufen.

John versuchte, mit dem jungen Mann in der Sprache des Gastlandes zu sprechen, ebenso wie mit Englisch und Arabisch, aber ohne Ergebnis. Denn er kam aus Afghanistan.

Als sie Johns Haus erreichten, wollte der junge Mann nicht auf die Terrasse kommen, bis John ihm die Hand reichte. Er war schüchtern. Und er war sehr erleichtert zu sehen, dass Kisten auf ihn warteten, nachdem er von diesem ungewöhnlichen Amerikaner in diese Straße gefahren wurde!

Er schien glücklich über die großen Kisten zu sein, aber verwirrt, dass John ihm helfen wollte, sie zu tragen.

Afghanistan ist sehr weit weg und beherbergt viele Sprachen. Wie er hierher gekommen ist und was seine Herzsprache ist, werden wir vielleicht nie erfahren.

Aber Gott hat seine ganze Reise gesehen – und liebt ihn zutiefst.

Von Missionaren mit TEAM (Mission der Evangelischen Allianz)